GIH Rhein-Ruhr e.V.

Gebäudeenergieberater

Ingenieure und Handwerksmeister

Landesverband NRW im GIH Bundesverband

Effizientes Energiemanagement

Nur wer seinen Energieverbrauch kennt und professionell analysieren lässt, kann seine Energiebilanz - beispielsweise mit selbst erzeugtem Strom - nachhaltig verbessern. Foto: djd/E.ON/thx

Auch Privathaushalte wandeln sich immer mehr vom Stromverbraucher zum Erzeuger

(djd). Dezentrale Energiegewinnung ist ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung der sogenannten Energiewende. Und sie nimmt spürbar Fahrt auf: "Privathaushalte und Unternehmen werden mehr und mehr zu Prosumern, also zu Produzenten und Konsumenten gleichzeitig", so Robert Hienz, CEO bei E.ON Energie Deutschland. Sie erzeugen einen Teil ihres Strombedarfs selbst, etwa über Photovoltaikanlagen auf Haus- und Hallendächern oder über Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).

Energieaudits: Pflicht für größere, Kür für kleinere Unternehmen

Die Eigenproduktion von Strom ist neben den Bemühungen um Energieeinsparungen das zweite Standbein, um die Energiebilanz zu verbessern. Größere Unternehmen ab 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz ab 50 Millionen Euro sind gesetzlich verpflichtet, ihren Energieverbrauch im Rahmen eines Energieaudits genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei Nichtbeachtung der Pflicht drohen Geldstrafen in erheblicher Höhe. "Nur wer einen realistischen Überblick über den Energieverbrauch hat, kann ein effizientes Energiemanagement einführen. Ein professionelles Energieaudit ist der erste Schritt auf diesem Weg", so Dr. Heinz Rosenbaum, Geschäftsführer bei E.ON Energie Deutschland. Und nicht nur größere Unternehmen können so ihre Wirtschaftlichkeit verbessern. Auch bei kleinen und mittleren Firmen, die zu den Audits nicht verpflichtet sind, lassen sich Einsparungen in Größenordnungen von bis zu 15 Prozent realisieren.

Staatliche Unterstützung für Energieberatung


Analog zu den Energieaudits für Firmen können Privathaushalte eine Energieberatung durchführen lassen. Im Rahmen einer Vor-Ort-Beratung analysiert ein Energieberater die Energiebilanz und erarbeitet Verbesserungsvorschläge oder ein Sanierungskonzept. Kleinere Unternehmen und private Haushalte oder Eigentümergemeinschaften können für ein Energieaudit oder eine Energieberatung Fördergelder des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Anspruch nehmen. Unter www.eon.de gibt es weitere Informationen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur dezentralen Stromproduktion.

Smart Home für Einsteiger

Mehr Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz: Intelligente Gebäudetechnik zahlt sich auch im Eigenheim aus.

Intelligent vernetzt: Praktische Funktionen machen den Alltag komfortabler

(djd). Der Fensterkontakt erkennt, wenn das Fenster geöffnet wird und gibt die Info über einen Empfänger sofort an das Heizkörperventil weiter. Dieses reguliert selbsttätig die Wärme nach unten, um keine Energie zu vergeuden: Herzlich willkommen im Smart Home. Praktische Helfer im Haus machen den Alltag sicherer, komfortabler und energieeffizienter. "Überschaubare Funktionen können bereits nachhaltige Vorteile bewirken. Dieser komfortable Einstieg empfiehlt sich, um die Technik einfach einmal zu erproben", sagt Fachjournalist Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Ein Ausbau sei bei cleveren Systemen später jederzeit möglich.

Einfacher Einstieg

Der schrittweise Weg ins Smart Home ist nicht nur kostengünstig, er macht die Technik auch beherrschbar - ohne dass man komplexe Softwareanwendungen erlernen muss. Bei der herstellerunabhängigen "EnOcean"-Technologie etwa genügt bereits ein Ein-/Aus-Schalter, um erste Funktionen im Haus zu automatisieren. Da die Übertragung per Funk erfolgt, kann der Schalter nach Belieben im Raum platziert werden - ganz ohne Kabel. Eine weitere Besonderheit: Die Sensoren und Schalter kommen ohne Batterien aus, stattdessen erzeugen sie die benötigte Energie einfach selbst. Dadurch spart man sich sogar den Wartungsaufwand eines Batteriewechsels. Zudem bleiben Hausbesitzer auch nach der Installation flexibel, da sich die Sensoren jederzeit versetzen oder ergänzen lassen. Unter www.enocean.com/smarthome gibt es mehr Informationen dazu.

Das Smartphone einbinden

Meist werden im ersten Schritt die Komponenten eines einzelnen Bereichs - wie die Licht-, Jalousie- oder Heizungssteuerung in einem Raum - miteinander vernetzt. Dabei kann ein Raumsensor direkt mit einem Heizkörperventil kommunizieren und diese Zone individuell steuern. Im zweiten Schritt kann man dann über eine Smart Home-Box eine übergeordnete Verbindung zwischen den Anwendungen schaffen. So wird es möglich, alle Funktionen des intelligenten Hauses auf Wunsch via Smartphone oder Tablet zu steuern.

Strom selbst erzeugen und sparen

Für 26 Prozent der Deutschen ist eine Solaranlage auf dem Dach ein wesentliches Entscheidungskriterium beim Kauf oder bei der Anmietung einer Immobilie.

Umfrage: Viele Mieter und Käufer wollen Strom selbst erzeugen und speichern

(djd). Eine wachsende Zahl von Bundesbürgern will ihren Strom selbst erzeugen und speichern, um so die Energiekosten zu reduzieren. Beim Kauf oder bei der Anmietung einer Immobilie ist eine Solaranlage auf dem Dach oder ein Speicher im Keller deshalb für viele bereits ein wesentliches Entscheidungskriterium. Das ergab eine aktuelle, repräsentative Immobilien-Umfrage des IT- und Energieunternehmens LichtBlick.

Konkret bedeutet für 17 Prozent der Deutschen eine Solaranlage in Kombination mit einem Stromspeicher inzwischen ein wesentliches Entscheidungsmerkmal beim Erwerb oder bei der Anmietung einer Immobilie. Für weitere neun Prozent ist auch nur eine Anlage, mit der Strom selbst produziert wird, ein guter Grund, um sich für eine Immobilie zu entscheiden. Generell hat die Bedeutung von Energiethemen bei der Wohnungs- und Haussuche im Vergleich zum Vorjahr jedoch abgenommen. "2016 scheinen sich weniger Mieter und Käufer für herkömmlich empfohlene Energiemaßnahmen wie Wärmedämmung und die energetische Bewertung durch einen Energieausweis zu interessieren. Dafür steigt das Interesse daran, Strom selbst zu erzeugen und zu speichern", erklärt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft von LichtBlick. Haushalte könnten auf diese Weise ihre Energiekosten reduzieren und sich unabhängiger machen.

Preis und Lage der Immobilie weiter von zentraler Bedeutung


Während im Vorjahr noch 63 Prozent der Befragten eine gute Wärmedämmung in den Mittelpunkt rückten, geben dies in diesem Jahr nur noch 47 Prozent an. Und auch die energetische Bewertung durch einen Energieausweis ist nur noch für 17 Prozent der Befragten wesentlich. Im Vorjahr waren es noch 28 Prozent. Fast unverändert bleiben Preis und Lage einer Immobilie für Mieter und Käufer von zentraler Bedeutung. Für 75 Prozent der Befragten ist die Lage der Immobilie entscheidend. Und 69 Prozent achten besonders auf den Miet- oder Kaufpreis, während für 63 Prozent die Zimmeraufteilung ausschlaggebend ist.

Veranstaltungen 2016

Informationen zu aktuellen, wie auch zurückliegenden Seminaren und Veranstaltungen finden Sie unter Termine...

10 Jahre Gebäudeenergieberater Ingenieure und Handwerksmeister (GIH) Rhein-Ruhr e.V.

Unter reger Teilnahme seiner Mitglieder und vielen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft feierte am 06.11.2015 der GIH Landesverband NRW in dessen Geburtsstätte, der Handwerkskammer Dortmund, sein 10jähriges Bestehen. Das Kernthema der Tagesveranstaltung war die Qualitätssicherung und Zukunft der Energieberatung.

Neben Grußworten von Werner Lechner vom Umweltministerium NRW,  dem 1. Vorsitzenden Helmut Klein und  dem Hauptgeschäftsführer der HWK Dortmund, Ernst Wölke, gab es lehrreiche wie fesselnde Vorträge: So trug Ursula Samuel vom GIH Bundesverband den aktuellen Stand des Europäischen Netzwerks qualitätsgeprüfter Energieberater (enqe) vor und Jürgen Leppig, 1. Vorsitzender des GIH Bundesverbandes, berichtete über die Rolle des Verbandes im Rahmen der Zielsetzungen der Bundesregierung. Nach einer dynamischen Podiumsdiskussion über die Entwicklung und Zukunft der Energieberatung stellte Peter Lückerath von der Energieagentur NRW das Beratungskonzept „Effizienz-Beratungsnetzwerk Handwerk“ vor. Thematisch passend wurde von Dr. Michael Hesse aus dem Arbeitskreis „effiziente Betriebe“ des GIH Rhein-Ruhr umfassend über ein Effizienzkonzept in einem Bäckereibetrieb vorgetragen. Es folgte eine Ehrung der Personen mit 10jähriger Mitgliedschaft sowie dem mit 85 Lebensjahren ältestem aktiven Mitglied Michael Reschke. Lehrreich, überraschend und diskussionsanregend waren abschließend die Präsentation und Ausführungen von Prof. Dr. Dieter Wolff von der Ostfalia Hochschule zum Thema „Wirtschaftlichkeit energetischer Anlagen in Wohngebäuden“.

Mit Jan Gesthuizen, Redakteur der Fachzeitschrift „Sonne, Wind und Wärme“, sorgte ein fachlich versierter Moderator für gelungene Übergänge und interessante Fragen. Einen harmonischen Ausklang nahm der Tag mit einer feierlichen Abendveranstaltung.

Bild 1: Podiumsdiskussion mit (v.l.n.r) Gabriele Poth (Umweltzentrum HWK Düsseldorf), Werner Lechner (Umweltministerium NRW), Jürgen Leppig (1. Vs. GIH Bundesverband), Helmut Klein (1. Vs. GIH Landesverband NRW), Manfred Rauschen (Geschäftsführer Ökozentrum NRW), Prof. Dr. Dieter Wolff (Fak. Versorgungstechnik, Ostfalia Hochschule), Peter Lückerath (Energieagentur NRW), Jan Gesthuizen (Redakteur Fachzeitschrift „Sonne, Wind & Wärme“)

Was gibt es Neues aus der Branche?

Schornsteinsysteme beeinflussen wesentlich die Effizienz der Heizungsanlage

 

Energieeffizienz und Kosteneinsparungen - so lauten die beiden wichtigsten Anforderungen, die Bauherren und Modernisierer mit einem neuen Heizsystem verbinden. Nicht unerheblich ist dabei die Funktion des Schornsteins: Flexible Abgaslösungen regeln nicht nur, was sprichwörtlich "oben rauskommt", sondern können auch spürbar dazu beitragen, Wärmeverluste zu vermeiden. Ob Öl, Gas oder Holzpellets: Bei der Brennstoffauswahl hat der Bauherr freie Hand.

Neue gesetzliche Vorgaben ab Januar 2016

Wer jetzt einen Hausbau plant, sollte dabei die zukünftigen gesetzlichen Vorgaben kennen: "Ab Januar 2016 verschärfen sich die energetischen Anforderungen durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) erneut. Eine intelligente Abgaslösung kann hier beträchtliche Vorteile bieten, indem sie die Wärme dort belässt, wo sie gebraucht wird - in den Wohnräumen", erklärt Diplom-Ingenieur Andreas Krechting vom Hersteller KLB-Klimaleichtblock (Andernach). Bauherren, die auf besonders energieeffiziente Gebäude setzen, müssen dem Heiz- und damit auch dem Schornsteinsystem besondere Aufmerksamkeit widmen.

Der Trend geht dabei zu Kaminen und Öfen, die raumluftunabhängig mit externer Zuluft betrieben werden. Ein gutes Beispiel ist etwa die Abgasanlage "Multi-W3G": Ihre externe Luftzufuhr vereinfacht das Heizen mit Kaminen und Öfen in energetisch anspruchsvollen Wohngebäuden. Denn die Abgasanlage gewährleistet die notwendige Luftzufuhr - und die geschlossene, energieoptimierte Gebäudehülle bleibt dabei intakt. "Dank der warmen Luft im Ringspalt zwischen Dämmung und Mantelstein verhindern wir einen Wärmeverlust in den angrenzenden Wohnräumen. Das wirkt sich positiv auf die Energiekosten aus", so Andreas Krechting.

Dreischaliger Aufbau der Abgaslösung

Das Schornsteinsystem besteht aus drei Schalen: einem inneren Keramikrohr, einer mineralischen Dämmschicht und einem äußeren Leichtbeton-Mantelstein. Rauch und Wasserdampf werden durch das Keramikrohr hinaus geleitet. Die Luftzufuhr für das Feuer wird über den Ringspalt ermöglicht. Dank der Form des Mantelsteines wird das Rohr hinterlüftet und der Luftstrom erwärmt. So verbinden moderne Kamine und Öfen intelligentes Energiemanagement mit behaglich warmen Wohnräumen voller Gemütlichkeit. Weitere Informationen zu energieeffizienten Schornsteinsystemen erhalten interessierte Bauherren beim Hersteller KLB-Klimaleichtblock per Fax 02632-2577770 oder per E-Mail an info(at)klb.de.

Quelle: djd-Text, Juli 2015

 

 

 

Mittags speichern, abends nutzen

 

Bei einer clever geplanten Solaranlage mit Speichertechnik können Familien selbst erzeugten Solarstrom zu großen Teilen auch selbst nutzen.

Bei einer clever geplanten Solaranlage mit Speichertechnik können Familien selbst erzeugten Solarstrom zu großen Teilen auch selbst nutzen.
Foto: djd/E.ON/thx

 

Die energetische Zukunft beginnt für viele Hausbesitzer auf dem eigenen Dach: Mit einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) lässt sich sauberer, klimaneutraler Strom erzeugen- zur Nutzung von Kühlschrank, Fernseher oder Waschmaschine. Wer die Vorteile einer privaten PV-Anlage genießen möchte, sollte bei der Auswahl des Installationspartners auf längerfristige Sicherheit und Komplettangebote aus einer Hand achten. Sie sollten im Idealfall alle Leistungen von der Konzeption der Anlage über die Rentabilitätsberechnung, die Beantragung von Fördergeldern und die Installation bis zur regelmäßigen Wartung und Instandhaltung umfassen.

Nutzung selbst erzeugter Energie wird immer wichtiger

Die Nutzung der selbst erzeugten Energie im Haushalt spielt eine immer wichtigere Rolle. Doch gerade dann, wenn der Strombedarf am höchsten ist - also etwa morgens nach dem Aufstehen oder nach Feierabend - liefert die Sonne nicht immer oder gar keinen Strom. Eine gute Ergänzung bieten daher dezentrale Stromspeicher, die im Haus installiert werden. Ein guter Teil der klimaneutral erzeugten Energie kann dann gespeichert werden, wenn die Sonne weit mehr liefert als verbraucht wird - und steht später zur Verfügung, um zu kochen oder den Fernseher oder die Waschmaschine zu versorgen.

Solarstromspeicher werden gefördert

Große PV-Anlagen-Anbieter wie E.ON bieten dafür langlebige Lithium-Ionen-Speicher an, deren Technik im Übrigen auch in Smartphones oder Tablet-PCs für eine effiziente Energieversorgung verantwortlich sind. Geeignete Stromspeicher gibt es sowohl für den Einbau einer neuen PV-Anlage als auch zur Nachrüstung für bestehende Systeme. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.eon.de/solar. "Für die Finanzierung einer PV-Anlage kann man zinsgünstige Förderkredite mit Tilgungszuschuss über die KfW nutzen", erklärt Oliver Schönfeld, Bauen-Wohnen-Fachmann vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Förderfähig ist je ein Stromspeicher pro Solarstromanlage mit einer maximalen Leistung von 30 Kilowatt-Peak (kWp).

Quelle: djd-Text: Juli 2015

 

 

 

Ökologisch sinnvoll und wohngesund wünschen sich Familien ihr Haus. Unter einer Polyurethan-Dämmung können sie sich rundum wohlfühlen.

Ökologisch sinnvoll und wohngesund wünschen sich Familien ihr Haus. Unter einer Polyurethan-Dämmung können sie sich rundum wohlfühlen.
Foto: djd/Paul Bauder/Image Source

Ökologisch sinnvoll dämmen

Neben der Energieeffizienz ist es vor allem die Umwelt, die vielen Bauherren und Hausbesitzern am Herzen liegt. Denn in den eigenen vier Wänden möchten sie sich sicher und geborgen fühlen - und die ökologischen Systeme nicht mehr belasten als unbedingt nötig. Dämmstoffe aus Naturmaterialien sind allerdings nicht zwangsläufig von Natur aus umweltschonend. Durch Waldrodungen, Pestizideinsatz, weite Transportwege oder Biozide gegen Schädlingsbefall sieht die Umweltbilanz mancher Öko-Dämmstoffe gar nicht so gut aus, wie es auf den ersten Blick scheint.

Nicht alle nachwachsenden Dämmungen sind ökologisch

Auch für Hartschaum-Dämmungen aus Polyurethan wird Rohöl benötigt - aber weit weniger, als ein gut gedämmtes Haus während der Nutzungszeit an Energie einspart. Beim Primärenergiebedarf, also der Gesamtbilanz für Rohstoffgewinnung, Herstellung, Transport und Verarbeitung am Bau, schneiden Polyurethan-Dämmsysteme wie zum Beispiel BauderPIR wesentlich besser ab als Mineralwolle und sogar um ein Mehrfaches besser als etwa Holzfaser. Mitverantwortlich dafür ist zum einen die sehr gute Wärmeschutzwirkung dieser Wärmedämmung, zum anderen ihre lange Lebensdauer, die anderen Dämm- und Dichtsystemen deutlich überlegen ist. Ausführliche Informationen zum nachhaltigen Dämmen enthält der 56-seitige Bauherren-Ratgeber, den es beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de unter www.rgz24.de/daemmen zum kostenlosen Download gibt.

Schadstoffe, Schimmel und Feuchtigkeit sicher vermeiden

Überraschend ist die Tatsache, dass manche Dämmungen aus nachwachsenden Rohstoffen sogar beim Aspekt Gesundheit hinten liegen. Behandlungen mit Schutzmitteln gegen Insekten und Mikroorganismen sowie Schimmelbelastungen können sich auf die menschliche Gesundheit auswirken. Polyurethan-Hartschaum ist dagegen von Natur aus resistent gegen Schädlings- und Schimmelbefall und nimmt keine Feuchte auf. Im Falle eines Brandes bietet er höchstmögliche Sicherheit, da er weder glimmt noch schmilzt oder gar brennend abtropft. Er ist emissions- und schadstoffarm und eine gute Basis für ein gesundes Lebensumfeld.


Quelle: djd-Text

 

 

 

 

 

 

Rechtliches 

 

Abschlagsrechnungen sind im VOB-Vertrag zu 100% zu bezahlen!
Im VOB-Vertrag hat der Auftragnehmer Anspruch auf Abschlagszahlungen für die von ihm vertragsgemäß erbrachten Leistungen in Höhe des vertragsmäßig vereinbarten Werts dieser Leistungen. Nach der VOB/B hat also eine volle Bezahlung der nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen zu erfolgen, also grundsätzlich zu 100% und nicht zu 90% oder weniger. Eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftraggebers enthaltene Klausel, wonach geringere Abschlagszahlungen zu leisten sind (z.B. in Höhe von 90%), benachteiligt den Auftragnehmer nach Ansicht des OLG Düsseldorf deshalb unangemessen und ist unwirksam.
OLG Düsseldorf, Urteil vom 25.11.2014 - 21 U 172/12

 

Bauherr trifft keine Entscheidungen: Architekt kann kündigen!
Ein vom Auftraggeber zu vertretender schwer wiegender Vertragsverstoß berechtigt den Architekten zur Kündigung des Architektenvertrags aus wichtigem Grund. Auch einzelne, nicht so schwer wiegende Verstöße, die in der Summe aber eine solch erhebliche Erschütterung des Vertrauensverhältnisses mit sich bringen, dass dem Architekten ein Festhalten am Vertrag nicht mehr zugemutet werden kann, berechtigen dazu, die Kündigung des geschlossenen Vertrags zu erklären. Der Architekt kann einen Architektenvertrag aus wichtigem Grund kündigen, wenn der Auftraggeber gebotene Mitwirkungshandlungen verweigert. Das hat das OLG Frankfurt entschieden.
OLG Frankfurt, Urteil vom 27.11.2013 - 23 U 203/12;
BGH, 05.02.2015 - VII ZR 332/13 (NZB zurückgewiesen)



Haftung - Haftung des Architekten bereits bei Mitursächlichkeit für einen Bauüberwachungsfehler
Bilden sich in einem Sanierputz Risse, kann der Schaden aus einem Bauüberwachungsfehler des Architekten resultieren. Für die Schadenszurechnung genügt bereits eine Mitursächlichkeit. So entschied das OLG Celle in seinem Urteil vom 29.01.2014 (AZ: 7 U 158/12).
Der Fall
Bei einer Sanierputz- Maßnahme an einem 1716 erbauten Haus erfolgte seitens des Architekten, der die Bauüberwachungspflicht hatte, weder eine Überprüfung der fachgemäßen Vorbereitung des Untergrunds, noch eine professionelle Anweisung der Handwerker zur Verarbeitung des Sanierputzes in Kombination mit einer Salzsperre. Als es in dem Sanierputz zu Rissbildung kam, machte der Bauherr den Architekten dafür verantwortlich. Der Architekt wies die Schuld u. a. mit dem Argument von sich, dass der zuvor mit dem Sanierungskonzept beauftragte Fachplaner ihn nicht auf die notwendige Überprüfung hingewiesen hätte. Auch hätten eine zu große Putzdicke oder im Untergrund vorhandene Risse für den Mangel verantwortlich sein können.

Das Urteil
Unabhängig davon, ob weitere Ursachen zu der Rissbildung im Sanierputz hätten beitragen können, war der Schaden nach Auffassung des Gerichts auf die mangelnde Bauüberwachung des Architekten zurückzuführen. Da er im Rahmen dieser auch verpflichtet gewesen sei, die notwendigen Prüfungen eigenständig vorzunehmen, sei der beklagte nicht erfolgte Hinweis seitens des Fachplaners irrelevant. Schon das Alter des vor beinahe 300 Jahren errichteten Gebäudes hätte nach einer Überprüfung der Tragfähigkeit des Putzuntergrunds verlangt. Auch die in der Bausubstanz vorhandenen Risse hätten nicht zu einem Mitverschulden des Bauherrn geführt, denn er unterliege diesbezüglich keiner Sorgfaltspflicht im Verhältnis zu dem Architekten.

 

 

 

 

 

Damit das Heim zur Wohlfühloase wird

 

Was ist eigentlich entscheidend dafür, ob Bauherren tatsächlich mit ihrem Haus zufrieden sind? Antwort: die richtige Größe sowie die Bauqualität. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Bauherren-Studie des Holzfertighaus-Anbieters FingerHaus (fingerhaus.de). Im Rahmen dieser Befragung kamen Hausbesitzer zu Wort, die zwischen 2008 und 2011 mit dem Fertighaushersteller aus dem hessischen Frankenberg/Eder gebaut hatten und somit seit mindestens zwei, aber höchstens fünf Jahren in ihrer Immobilie wohnten. 

An erster Position der Auswertung steht dabei die passende Größe des Hauses. Sie muss mit dem Alltag der Hausbesitzer harmonieren. Um später nicht beengt wohnen zu müssen, lohnt es sich, lieber von Anfang an einige Quadratmeter mehr einzuplanen. An zweiter Stelle in der Bauherren-Studie liegt die gute Bauqualität, bei der die Holzfertigbauweise mit ihrem naturgesunden Baustoff aus heimischem Forst und ihrer passgenauen, witterungsunabhängigen Herstellung punkten kann. Auf dem dritten Rang landete der Grundriss, denn wenn die Aufteilung, Zahl und Größe der Räumlichkeiten die persönlichen Anforderungen und Bedürfnisse berücksichtigen, ist das Wohlgefühl in den eigenen vier Wänden groß. Weitere Kriterien für die Zufriedenheit der Bauherren waren die Ausstattung, die Transparenz der Baukosten, die Überschaubarkeit der finanziellen Belastung durch das Haus und die Höhe der Energiekosten. 

Quelle: djd-Text. Januar 2015

 

 

 

 

Warum Wärmedämmung doch Sinn macht!

Zum Thema „Wärmedämmung“ sind leider viele unwissenschaftliche Behauptungen im Umlauf. Deshalb finden Sie hier ein Positionspapier des Fraunhofer-Instituts, das Energieberatern bei ihrer täglichen Überzeugungsarbeit hilft. 

 

 

 

Eine Einblasdämmung verhindert wirksam Wärmeverluste etwa über das Dachgeschoss oder durch Hohlräume.

 

Dämmen bis in jeden Winkel

Dachgeschoss und Hohlräume wirksam vor Wärmeverlusten schützen


Eine energetische Sanierung des Eigenheims birgt gleich mehrere Vorteile: Die Heizkosten sinken dauerhaft, Wert und Substanz des Gebäudes werden erhalten und nicht zuletzt tragen die Eigentümer mit der Sanierung zu Umwelt- und Klimaschutz bei. Dabei sind mit einer wirksamen Wärmedämmung nicht zwangsläufig ein Komplettumbau oder eine aufwendige Fassadensanierung verbunden. Auch mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen lässt sich eine nachhaltige Wirkung erzielen - gerade in Altbauten, die noch über gar keine Wärmedämmung verfügen. Sehr gute Möglichkeiten bietet beispielsweise eine Einblasdämmung.


Einblasdämmung besonders wirtschaftlich

Vergleichsweise einfach und zudem kostengünstig kann eine Einblasdämmung teure Energieverluste an Außenwänden und im Obergeschoss eindämmen. Handelt es sich um zweischaliges Mauerwerk, bleibt dem Eigentümer meist schon aus technischen Gründen keine wirtschaftliche Alternative zu dieser Methode. Was die Dämmstoffe, die eingeblasen werden, besonders effizient macht: Die Materialien wie zum Beispiel Knauf Insulation "Supafil" Einblasdämmstoffe füllen jeden Hohlraum, Ecken und Winkel wirksam aus. Das lose Dämmmaterial ist nicht brennbar und von Fachbetrieben schnell und sauber zu verarbeiten.


Neben der wärmedämmenden Wirkung bietet das Material (supafil.knaufinsulation.de) viele weitere Vorteile: Es ist resistent gegen Schimmel, es verrottet nicht und ist damit besonders langlebig. Welcher Dämmstoff jeweils die passende Wahl ist, hängt vom Verwendungszweck ab. Geht es um die Dämmung von zweischaligem Mauerwerk, eignet sich das weiße "Supafil Cavity Wall". Speziell auf die Dämmung von Decken, Dächern und Wänden ist "Supafil Timber Frame" zugeschnitten. Beide Materialien sind in die Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) 035 eingestuft.


Wird das Dach nicht genutzt, haben Hauseigentümer mit "Supafil Loft Plus" eine effiziente Möglichkeit, die oberste Geschossdecke zu dämmen. Dazu wird das Material mit der Wärmeleitfähigkeitsstufe WLS 038 offen eingeblasen. Gerade ungedämmte Dächer sind für einen Großteil der Energieverluste in Altbauten verantwortlich. Daher schreibt die neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) auch die Dämmung der obersten Geschossdecken für Altbauen vor.

Quelle: djd-Pessetexte, Dezember 2014

 

 

 

 

 

Dach mit effizienten Materialien energetisch sanieren

Wer energieeffizient und klimafreundlich wohnen möchte, muss zuerst an eine gute und wirkungsvolle Dämmung seiner Immobilie denken. Ein guter Wärmeschutz fürs Haus senkt aber nicht nur die Heizkostenrechnung, sondern hat auch Auswirkungen auf das Klima in den Räumen, auf die Atemluft im Haus und auf die Ökobilanz des Hauses als Ganzes. Auch auf diese Aspekte sollte man daher vor der Entscheidung für eine energetische Modernisierung achten.


Hier hat Schimmel Hausverbot

Wie groß die Gefahr von Schimmel ist, hängt nicht zuletzt davon ab, wie viel Feuchtigkeit ein Dämm-Material aufnehmen kann. Organische Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen laufen eher Gefahr, von Schimmel befallen zu werden, da sie dem Pilz Nahrung bieten. Manche organische Dämmungen waren sogar bereits vor dem Einbau schimmelbelastet, wie ein Test im "Handbuch Bauen" 2013, herausgegeben von Öko-Test, feststellte. Laut Öko-Test sind aber sogar bereits abgestorbene Sporen von Schimmel noch in der Lage, bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen und Erkrankungen auszulösen. Fungizide oder andere Biozide zum Beispiel gegen Insekten verringern die Gefahr der Belastung durch unerwünschte Mikroorganismen, stellen aber unter Umständen selbst eine Belastung für die Raumluft dar. Dämmstoffe aus Polyurethan-Hartschaum, wie sie beispielsweise puren (puren-steildach.de) anbietet, besitzen keine Nahrungsgrundlage für Schimmelpilze, zudem speichern sie keine Feuchtigkeit. Mikroorganismen aller Art und Kleinstlebewesen können sich daher gar nicht erst ansiedeln. Chemische Substanzen, die Schimmel und andere Mikroorganismen verhindern, kommen daher nicht zum Einsatz und können auch nicht die Luft belasten.


Schadstoffarme Dämmung für gesunde Raumluft

 Beim Testkriterium "Inhaltsstoffe" schnitt die Polyurethan-Dämmung mit "gut" ab. Öko-Test hielt fest, dass der Hochleistungsdämmstoff PUR/PIR komplett ohne chlorierte Kohlenwasserstoffe produziert wird, dass er keine Phenole und kein Formaldehyd enthält und dass es beim Kontakt mit Feuchtigkeit chemisch neutral bleibt. Auch bilden sich keinerlei Säuren, die Korrosion auslösen oder die Haut reizen könnten. Der Dämmstoff gilt daher als uneingeschränkt für Allergiker geeignet. Das macht ihn beispielsweise als Weichschaum zu einem beliebten Werkstoff für allergiefreundliche Schlafmatratzen im hochwertigen Qualitätssegment.


Geringer Materialeinsatz für den Wärmeschutz

 

Beim Testpunkt Wärmeschutz stehen Dämmungen aus Polyurethan-Hartschaum immer wieder auf dem Siegertreppchen. Der sogenannte U-Wert - auch als Wärmedurchgangswert bezeichnet - ist weitaus besser als bei anderen handelsüblichen Dämmmaterialien. Um einen bestimmten Wärmedurchgangswert zu erzielen, kann eine Polyurethan-Dämmung mit weniger Materialaufwand geplant werden. Gerade bei der Dämmung eines Steildachs zahlt sich dies aus. Auf der einen Seite verbessert der geringere Materialeinsatz die Gesamt-Ökobilanz. Zum anderen kann die Dämmung unter der Dacheindeckung schlanker aufgebaut werden, was gerade bei der Modernisierung von Bestandshäusern vorteilhaft ist.


Sicher, schnell und günstig einbauen

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten günstig ist der leichte und schnelle Einbau von Dämmungen aus Polyurethan. Die Hochleistungsdämmung besitzt bereits ab Werk rundum ein Nut und Feder-Profil, so dass sie sich lückenlos und dicht zusammenfügen lässt. Die Elemente sind mit einer Unterspannbahn ausgestattet, welche die Dachkonstruktion gegen Nässe, Windbelastungen oder Hagel schützt. Die Unterspann- oder Unterdeckbahn ist mit einem Klebestreifen ausgestattet, die durch eine "Kleber-auf-Kleber"-Ausstattung eine sichere Verbindung herstellt. Polyurethan-Dämmelemente besitzen zudem ein geringeres Gewicht als zum Beispiel manche Holz- oder Steinfaserdämmungen. Dadurch kann der Handwerker sie leichter aufs Dach transportieren. Bei älteren Häusern mit schwächeren Dachkonstruktionen kann es zu erheblichen Zusatzkosten kommen, wenn sie wegen einer schweren Dämmung verstärkt werden müssen. Gerade wenn zusätzlich solarthermische Anlagen oder Photovoltaikmodule auf das Dach montiert werden, spielt das Gewicht der Dämmung eine wichtige Rolle.

Quelle: djd-Pressetexte, November

 

 


Komfortabel und umweltfreundlich heizen

Eine Pelletsheizung ermöglicht die Nutzung nachwachsender Rohstoffe

Durch den Umstieg auf Holzpellets können sich Eigenheimbesitzer von Öl- und Gasheizungen verabschieden. Gut zu wissen: Die Pellets-Anlagen können heute sogar nahezu vollautomatisch und ohne größere Eingriffe des Nutzers betrieben werden. Welcher Pellets-Kessel für Heizung und Warmwasser im Einzelfall am besten passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Qualitätslabel, Testergebnisse und Prämierungen können bei der Auswahl der passenden Brennertechnik helfen. 

Den Blauen Engel erhalten Produkte, die sich durch geringe Schadstoffemissionen unterhalb der in den Euronormen festgelegten Maximalwerte bewegen, die das Holz wirtschaftlich verbrennen und im Betrieb sehr wenig Strom verbrauchen. Neben diesen bekannten Zeichen erhielt zum Beispiel der Pellets-Kessel "Pellets P1" des Herstellers Fröling (froeling.com) auch die Auszeichnung als "Bestes Produkt des Jahres 2013 und 2014" beim renommierten "Plus X Award". 

Um die Ressource Holz als Energiequelle bestmöglich zu nutzen, ist eine hoch entwickelte Steuerung und Regelung erforderlich. Dazu gehören zum Beispiel ein Saugzuggebläse mit Drehzahlregelung und eine Lambdatronic-Regelung mit modernster Elektronik. Maßstäbe setzt auch die automatische Reinigungsfunktion des Wärmetauschers, durch die der Wirkungsgrad der Anlage weiter verbessert wird. Die Geräuschentwicklung der Anlage ist sehr niedrig, da sie eine wirkungsvolle Schalldämmung besitzt.

Dass der Komfort bei der Bedienung des Pellets-Kessels mit einer Gas- oder Öl-Anlage vergleichbar ist, dafür steht auch die automatische Zündfunktion. Einstellungen und Steuerungen werden über eine elektronische "Lambdatronic P3200"-Regeltechnik vorgenommen, deren Funktionen weitgehend selbsterklärend sind. Die Steuerung kann an einem Touchscreen im Wohnzimmer vorgenommen werden, wenn ein Raumbediengerät angeschlossen ist. Voraussetzung ist lediglich ein PC, Tablet oder Smartphone mit Zugang zum Web. Per SMS kommt beispielsweise die Information, wann eine Leerung der Aschelade ansteht oder wenn eine Störung der Anlage vorliegt. Auch Einstellungen lassen sich von unterwegs aus überwachen und verändern.

Quelle: djd-Pressetexte, Oktober 

 

 

 

Teilsanieren und bares Geld sparen

Sinnvoller Einstieg in die energetische Sanierung - Tipps für Hauseigentümer

Nicht immer muss es der Rundumschlag sein, um die Heizkosten im Eigenheim zu senken. Wer seinen Altbau auf einen aktuellen energetischen Standard bringen will, kann dabei auch Schritt für Schritt vorgehen. Vor allem eine Teilsanierung kann sinnvoll sein, wenn sie besondere Schwachpunkte in der Gebäudesubstanz beseitigt: Das spart bares Geld bei den Heizkosten und unterstützt zudem den Umwelt- und Klimaschutz.

Entscheidend für eine erfolgreiche Sanierung ist es, die vorhandene Bausubstanz gründlich unter die Lupe zu nehmen. Dafür bietet es sich an, einen unabhängigen, zertifizierten Energieberater zu beauftragen. Der Fachmann nimmt eine Bestandsanalyse vor und kann gezielt ermitteln, welche Modernisierungsmaßnahmen den größten Einspareffekt bewirken. Gleichzeitig kann der Fachberater auch zu möglichen Fördermitteln für die Modernisierung beraten sowie bei der Antragstellung helfen.

Wer sich für die Teilsanierung besondere Schwachpunkte im Altbau auswählt, kann somit den größtmöglichen Effekt erzielen und das vorhandene Modernisierungsbudget wirksam nutzen. Auch eine Sanierung in mehreren Schritten, abhängig von den vorhandenen finanziellen Mitteln, ist auf diese Weise möglich. Typische "Energiefresser" im Haus sind etwa das ungedämmte Dach, das nach Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur dena bis zu 30 Prozent der Wärmeverluste verursacht, sowie das Kellergeschoss, auf dessen Konto 15 Prozent der Verluste gehen. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer Obergeschoss und Keller energetisch saniert, kann bereits fast die Hälfte der Einsparmöglichkeiten im Eigenheim verwirklichen.

Quelle: djd-Pressetexte Oktober

 

 

 

Das neue Energielabel bringt Sicherheit für Verbraucher. Foto: djd/Clage

Das Energielabel richtig lesen

Tipps rund ums Energiesparen bei der Warmwasserbereitung

Verbraucher können mit einem effizient arbeitenden Haushaltsgerät viel Geld einsparen. Von dem Geschirrspüler oder dem Gefriergerät kennen viele bereits das sogenannte Energieeffizienzlabel. Das gibt Auskunft über Details der einzelnen Modelle, die für den Energieverbrauch wichtig sind. Bei Warmwassergeräten ist die Kennzeichnung ebenfalls ab 26.09.2015 Pflicht. Dieses Energielabel für Warmwassergeräte soll Verbrauchern bei einer umweltbewussten Kaufentscheidung helfen.


Im Vergleich aller verfügbaren Warmwassersysteme werden elektronische Durchlauferhitzer in die beste Energieeffizienzklasse A eingestuft. Denn sie verbrauchen - im Gegensatz zu herkömmlichen Speichersystemen - lediglich Energie, wenn warmes Wasser tatsächlich gezapft wird. Dipl.-Ing. Christian Koch von Clage wirkt als Mitglied im Ausschuss der Energieverbrauchskennzeichnung mit. Er rät zur Achtsamkeit beim Gerätekauf: Nicht nur die Energieeffizienzklasse sei wichtig, sondern auch die weiteren Detailinformationen auf dem Label. Denn auch innerhalb einer Effizienzklasse gebe es große Unterschiede im Energieverbrauch. Darum sei es wichtig, bei der Kaufentscheidung alle Elemente auf dem Energielabel zu berücksichtigen.

 

Das sollte der Verbraucher wissen


Es ist keinesfalls energieeffizient, beständig große Mengen an Wasser zu erwärmen, wenn man eigentlich nur wenig davon braucht. Deshalb ist die Auswahl des richtigen Gerätes für den vorgesehenen Zweck wichtig. Hier kommt das Zapfprofil-Icon auf dem Energielabel ins Spiel. An einem Waschbecken zum Beispiel reicht ein Wasserdurchfluss von etwa zwei Litern in einer Minute aus. Für eine Küchenspüle braucht man ein Gerät mit dem nächstgrößeren Zapfprofil XS. Das ist zum Beispiel ein kompakter Durchlauferhitzer, mit dem zirka fünf Liter in der Minute erhitzt werden. Für mehrere nahe beieinander liegende Zapfstellen im Bad ist ein noch größerer Durchlauferhitzer notwendig. Das "S"-Zapfprofil ist dann das richtige.


Jährlichen Energieverbrauch beachten


Das neu eingeführte Energieeffizienzlabel sieht aus wie das bekannte Farbbalken-Etikett an Haushaltsgeräten. Darauf sind sieben Effizienzklassen farblich eingeteilt, ähnlich wie bei einer Ampel. Ein grüner Balken steht für die beste Klasse. Ein roter Balken symbolisiert die schlechteste. Eine weitere notwendige Information ist die Kenngröße des Energieverbrauchs pro Jahr. So verbrauchen elektronische Durchlauferhitzer ca. ein Drittel weniger Energie als hydraulische Modelle, obwohl beide in die Energieeffizienzklasse A eingestuft wurden. Der Grund: Elektronische Durchlauferhitzer passen den Energie-Verbrauch der benötigten Menge und Temperatur des Wassers selbstständig an. Es lohnt sich also, die Angabe des jährlichen Energieverbrauchs beim Gerätekauf zu beachten.

 

Fazit
Die Energieeffizienzklasse allein ist beim Kauf eines Warmwasserbereiters nur wenig aussagekräftig. Verbraucher müssen auch das Zapfprofil und den Energieverbrauch pro Jahr beachten, damit sie eine gute Wahl treffen können.
 

Quelle: djd-Pressetexte, September 2014

 

Window Fashion hält die Wärme im Raum

Konstant hohe Energiepreise reißen ein großes Loch in so manches private Budget: Die vermeintlich zweite Miete, die für Nebenkosten wie Heizung und Strom zu berappen ist, hat sich zu einer Hauptbelastung für viele Familien entwickelt. Besonders ärgerlich ist es, wenn schlechte oder gar nicht gedämmte Häuser den Heizenergiebedarf unnötigerweise weiter in die Höhe treiben. Hauseigentümer können dem mit einer energetischen Sanierung entgegenwirken. Mieter hingegen müssen warten, bis ihr Vermieter das Gebäude modernisiert. Doch auch mit einfachen eigenen Mitteln lässt sich der Heizbedarf etwas eindämmen - der passende Fensterschmuck zum Beispiel trägt dazu bei, die Wärme im Raum zu halten und somit bares Geld zu sparen.

Energiesparen in Alt- und Neubau

Naturgemäß entweicht nicht nur über Dach und Fassade, sondern vor allem über die Glasflächen viel Wärme und somit Heizenergie nach außen. Die Bewohner müssen entsprechend nachheizen - der Energiebedarf steigt unnötig in die Höhe. Vermeiden kann diesen Effekt beispielsweise die passende Window Fashion. Umfassende Untersuchungen von Fachleuten haben die Energiesparwirkung nachgewiesen, sagt Window Fashion-Experte Eduard Vigodski von JalouCity.de: "Nach einer Studie des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Bauphysik lassen sich somit zwischen sechs und 25 Prozent der Verluste an Wärmeenergie über die Fenster verhindern - im Altbau ebenso wie im Neubau." Praktisch ist die Lösung insbesondere für Mieter, die nicht länger warten wollen, bis ihr Vermieter eine energetische Sanierung des Gebäudes beginnt.

Auf die Energieklasse achten

Geeignet für den Energiespar-Effekt am Fenster sind im Grunde alle gängigen Window Fashion-Lösungen: Rollos ebenso wie Jalousien oder Plissees. Zusätzlich können sie vor blendenden Sonnenstrahlen schützen oder einen Raum, wenn gewünscht, auch verdunkeln - wichtig insbesondere für das Schlaf- und das Kinderzimmer. Zugleich sollten Kunden auf die jeweilige Energieklasse achten, so JalouCity-Experte Eduard Vigodski weiter: "Auch diese Produkte werden nach Energieklassen in den Stufen 1 bis 5 unterschieden. Empfehlenswert sind dabei insbesondere die Energieklassen 1 sowie 2 - zu erkennen am grünen Farbsymbol."

Weitere Tipps zum Energiesparen

Um tatsächlich mit der Window Fashion Energie zu sparen, ist es zudem wichtig, die Fenster an kühlen Tagen geschlossen zu halten und nur stoßweise zu lüften. Scheint die Wintersonne, sollten die Bewohner den Fensterschmuck offen halten, damit Sonnenstrahlen in den Raum gelangen und diesen mit erwärmen. Spätestens zu Beginn der Dämmerung sollte der Fensterschmuck dann aber geschlossen sein, damit keine wertvolle Heizenergie mehr abgegeben wird

Quelle. djd-Pressetext, August 2014 

 

 

 

 

 

Wer neuralgische Punkte wie das Kellergeschoss oder das Dach dämmt, kann Heizkosten nachhaltig senken.Foto: djd/FPX Fachvereinigung

Dämmen zahlt sich dauerhaft aus

Heizkosten senken und die Umwelt schützen


Dämmen - ja oder nein? Diese Frage stellen sich viele Hausbesitzer. Dabei sprechen die Zahlen und die Erfahrungen aus der Praxis für sich: Eine gut geplante und professionell ausgeführte Wärmedämmung zahlt sich gleich mehrfach aus, in Form eingesparter Heizkosten ebenso wie für die Umwelt. Unabhängige Berechnungen bestätigen immer wieder den Nutzen einer Wärmedämmung: So hat die "Metastudie Wärmedämmung" vom Forschungsinstituts für Wärmeschutz e.V. München (FIW) ergeben, dass mit der konsequenten Dämmung von Altbauten in Deutschland jährlich annähernd 100 Terrawattstunden Energie eingespart werden könnten - genauso viel, wie alle deutschen Atomkraftwerke im Jahr 2013 geliefert haben.

Amortisation in kurzer Zeit


Die Vorteile einer energetischen Sanierung für die eigene Brieftasche werden auch durch Berechnungen des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) in Darmstadt bestätigt. Bis sich die Dämmung amortisiert, vergehen demnach im Schnitt acht bis 14 Jahre. Dabei muss es keineswegs stets die Komplettmodernisierung sein. Gezielte Teilsanierungen sind einfacher durchzuführen als Komplettsanierungen und kosten auch weniger. Somit zahlen sie sich schneller durch eingesparte Energiekosten aus. Dies gilt besonders, wenn typische Schwachstellen im Haus wie das Obergeschoss oder der Keller gedämmt werden. Denn allein über Dach und Keller gehen 45 Prozent der Energie verloren, wie die Deutsche Energie-Agentur (dena) errechnet hat.
Passenden Dämmstoff auswählen


Ein weiterer Vorteil: Neben eingesparten Heizkosten, eingesparten Kohlendioxid-Emissionen und dem Nutzen für die Umwelt schafft eine Dämmung durchaus auch zusätzlichen Wohnraum oder Nutzfläche im Haus - etwa indem der Heizungskeller künftig teilweise für Hobby und Freizeit genutzt werden kann oder in Form eines begrünten Umkehrdachs. Wichtig ist es dabei, sich vorab gut zu informieren, eine unabhängige Energieberatung in Anspruch zu nehmen und das Dämmmaterial passend zum jeweiligen Anwendungsbereich auszuwählen.Darüber hinaus können Sie staatliche Förderung in Anspruch nehmen. Welche das sind, können Sie im Fördermittelcheck herausfinden: xps-waermedaemmung.de/foerdermittelcheck/In einem "1x1 des Dämmens" (xps-waermedaemmung.de/category/1x1-des-daemmens) gibt es dazu mehr Informationen für Hausbesitzer und Modernisierer.

Quelle. djd-Pressetext, Juli 2014